Montag, 15. April 2013

Gartenzeit

Endlich! Ich wusste schon gar nicht mehr wohin mit meinen Pflänzchen.
Nun war es aber gestern und heute richtig schon, über 20 °C und da mussten wir in den Garten.
Und was soll ich sagen, es hat einfach gut getan :)
Wir haben gestern im Garten angegrillt, Wolle gefärbt, das Färbebeet angefangen zu bepflanzen,
ganz viel Unkraut (Beikräuter) gezupft, Laub und Efeu geharkt und ausgerissen.
Aber all die Anstrengungen haben sich gelohnt.

Ihr glaubt gar nicht, was für eine Duftwolke momentan über dem Garten hängt.
"Schuld" sind diese kleinen ;)

Ich liebe Veilchen...da fällt mir auch immer wieder das Gedicht von Eduard Mörike ein.
Veilchen gehören auch zu den Pflanzen, die sich ganz geschickt um ihre Samen kümmern.
Sie geben sie sinnblidlich bei der "Post" ab.
Also nicht wirklich...die Samen haben ein kleines Proteinpäckchen an der Außenschale,
was für Ameisen unwiderstehlich ist. Sie nehmen die Samen also mit,
knabbern das Päckchen auf und lassen den Samen dann einfach fallen.
Ich find das genial.

Auch diese Blüten duften zur Zeit um die Wette:


So viele Blumen lockan aber nicht nur mich an, sondern auch zahlreiche Insekten.
Da wir auch am Graben waren, schwirrten nur so die Solitärbienen um uns herum.
Denn für den Höhlenbau braucht Frau Biene auch Ton und Lehm :)
Ich bin schon ein wenig stolz, dass sich diese Wildbienen bei uns im Garten eingenistet haben.


Mein Färbebeet sieht jetzt so aus - minimale Bepflanzung, aber das wird noch.


Von links nach rechts: Rainfarn, Färbermeister und Mädchenauge.
Unten: Goldrute und ausgesäte Ringelblumen.



Dieses ist nicht nur ein Einblick in meinen Garten und in den Frühling,
sondern auch mein 300ter Post.
Ich möchte mit diesen Bildern meinen Leserinnen danken,
denn es ist doch viel schöner mit anderen ein Hobby zu teilen,
sich darüber unterhalten zu können, als alleine damit Freude zu haben.
Ich bin froh euch zu haben, euch berichten zu können und mich mit euch 
zusammen an Wolle, Farben und der Natur erfreuen zu können.
Danke :)

Liebe Grüße
Anne

Kommentare:

  1. Liebe Anne, bei mir duftet es noch nicht so. Wir wohnen am Rand voom Erzgebirge. Gerade geht ein schweres Frühlingsgewitter runter- das brauchen die Pflanzen und früher hat man den Kindern gesagt, dass man nach dem 3. Gewitter barfuß laufen kann. Da hat man sich sowieso über jedes Gewitter gefreut- bis zur 3 grins. Lg viola

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  2. Diese Wildbienen summen auch bei uns um die Wette... für die Kinder ein wenig unheimlich, da es doch einige sind... irgendwo haben sie sich eingenistet rund um unseren Freisitz... hab aber noch nicht gefunden wo.

    Mädchenauge hab ich auch... wusste gar nicht, dass man damit auch färben kann.
    Liebe Grüße, Christina

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