Montag, 10. März 2014

Sonne

Was für ein Wochenende - meine Schwester kam mich besuchen und wir hatten herrliches Wetter - knapp 20° und nur Sonnenschein, dazu ab und zu ein mildes Lüftchen. Beinahe komme es mir so vor, als wenn sich das Wetter für den langen Winter im letzten Jahr entschuldigen und uns mit viel Sonne und schon früh recht warmen Temperaturen entschädigen wolle.
Bei so tollem Wetter machten die Ausflüge erst recht Spaß!

Am Samstag besuchten wir eine Saatgut-Messe ( meiner Schwester fiel gleich auf, dass da viele "Hippies" waren - so manch einer lief wohl schon länger Barfuß umher) und haben uns vieles angesehen, mit vielen Ausstellern gesprochen und die ausgestellten Pflanzen und deren Saatgut bestaunt. Aber natürlich sind wir nicht mit leeren Händen nach Hause gegangen!

Auf der Messe war alles vertreten - ob nun die Biologischen Stationen aus der Region, der NABU, Slow-Food-Organisationen oder der benachbarte Imkerverein. Es wurde über alte Heilpflanzen und lang vergessene Gemüsesorten gesprochen, über das Überleben der Streuobstwiesen oder die Artenvielfalt in den Blumenwiesen, die zu verschwinden droht. Man konnte leckeres aus Bärlauch probieren, verschiedene alte Apfelsorten bestaunen und überall auch das passende Saatgut kaufen.
Die Bilder dazu kann ich euch erst Morgen zeigen - der Akku ist noch leer. Aber es war wirklich sehr schön!

Am frühen Nachmittag verließen wir die Messe und gönnten uns ein Eis. Wer hätte gedacht, dass das Wetter es so gut mit uns meinen würde?

Am nächsten Tag ging es nach einem schönen und farbenfrohen EInkauf im hiesigen Bauernladen in den Garten. Die am Tag zuvor erworbenen Pflanzen wollten immerhin in die Erde. Also pflanzte ich die Wilde Karde, die Kornrade, die Pimpinelle /kleiner Wiesenknopf und den Bärlauch an verschiedenen Stellen meines Gartens ein. Meine Schwester half mir dabei und war zum Glück auf beim Anbinden der Himbeeren da - die Ernte sollte dieses Jahr wohl noch größer werden, denn es sind reichlich neue Triebe gekommen.



An den Insektenhäuschen herrscht reges Treiben - die Mauerbienen, die letztes Jahr in die Röhren gelegt wurden, sind die Tage unbemerkt geschlüpft und nun schwirren wieder kleine Schwärme von ihnen um die Häuser und suchen nach einer passenden Kinderstube.

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Der Aprikosenbaum duftete und summte schon von Weitem.


Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs, das Tagpfauenauge und der Zitronenfalter sind auch schon unterwegs. Und die Marienkäfer baden in der Sonne. Einfach nur schön :)

Liebe Grüße
Anne

1 Kommentar:

  1. Oh ja, solch ein Insektenhäuschen wollte ich mir schon immer bauen- mal sehen ob es dieses Jahr wird. Die Sonne hat schon Kraft, aber so viel Leben ist am Fuße des Erzgebirges noch nicht.

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